Die REpower Systems AG erhielt am Dienstag, 9. März, vom Germanischen Lloyd das Einheitenzertifikat für die MM-Baureihe. Es ist das erste Zertifikat überhaupt, das für eine Windenergieanlage (Erzeugungseinheit) mit doppelt gespeistem Generatorsystem ausgestellt wurde.
Die für die Zertifizierung notwendigen Vermessungen wurden an einer REpower MM82 mit 2,05 Megawatt Nennleistung im Windpark Dollerup bei Flensburg durchgeführt.
Das Einheitenzertifikat wird benötigt für neue Erzeugungsanlagen im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Systemdienstleistungsverordnung (SDLWindV). Beide legen weitreichende technische und betriebliche Anforderungen für Windenergieanlagen fest. Mit dem Einheitenzertifikat wird belegt, dass der in Dollerup eingesetzte Anlagentyp die Kriterien der SDLWindV bezüglich der Erzeugungseinheit erfüllt.
Peter Quell, Entwicklungsleiter REpower Systems AG, nimmt das Einheitenzertifikat von Dr. Uwe Jönck, Germanischer Lloyd, Abteilung Maschinenbau und Sicherheitstechnik, entgegen. Von links nach rechts: Kurt Stürken (REpower), Peter Quell (REpower), Dr. Uwe Jönck (Germanischer Lloyd) und Jens Müller-Nielsen (REpower).